Bezahlbarer Mietwohnungsbau wird in Röttenbach realisiert

Liebe Röttenbacher,

nach rund einem Jahr Vorbereitungszeit haben wir die GEWO Land gegründet – eine Gesellschaft die jetzt bezahlbaren Mietwohnungsbau um die Region Erlangen herum realisieren wird. Im Frühjahr soll es bereits bei uns in Röttenbach losgehen. Hier noch einige Impressionen von der Gründung und vom Gebäude welches wir in Röttenbach planen. Unsere Gemeinde wird dann über die GEWO Land in Röttenbach günstige Mietwohnungen mit einem Quadratmeterpreis von ca. rund fünf Euro nach dem EOF Programm  anbieten können Der Baubeginn soll bereits 2019 sein – alle Infos findet Ihr hier in der offiziellen Pressemitteilung.

(c) ssp Architekten erlangen
(c) ssp Architekten Erlangen

 

 

Klausurtagung der Freien Wähler in Bad Windsheim

Bad Windsheim 03.02.2018 – Bürgermeister, Fraktionsvorsitzende, Ortsvorsitzende und Mitglieder der Freien Wähler tagen seit gestern in Bad Windsheim

In der jährlichen Klausurtagung diskutieren die Freien Wähler wichtige landespolitische und kreispolitische  Themen – zentrales Thema ist das Volksbegehren zur Abschaffung der Straßenausbaubeitragssatzung – nach ersten Analysen hätten wohl schon über 50000 Menschen dieses Volksbegehren unterstützt. Im Landkreis Erlangen Höchstadt würden jetzt in vielen Gemeinden Listen zum Eintragen aus – weitere Infos zu diesem Thema finden Sie unter www.volksbegehren-strassenbaubeitraege.de und auf der Homepage des Kreisverbandes www.fw-erh.de.

Weitere Themen sind aber auch die CO 2 Reduktion – insbesondere auch im ÖPNV des Landkreises. Ein großes Anliegen der Freien Wähler im Kreistag ist nach wie vor, alle Möglichkeiten zu prüfen, in wieweit Busse im öffentlichen Nahverkehr auf elektrische Antriebssysteme umgestellt werden können. Hierzu hat die Kreistagsfraktion in der zurückliegenden Zeit auch einen Antrag zur Erstellung einer Machbarkeitsstudie “E-Mobilität der Bussysteme im Landkreis ERH” eingereicht.

 

Weihnachtsgrüße und Neujahrsgrüße

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

das Jahr 2017 neigt sich langsam seinem Ende zu. Wie in den letzten Jahren, so möchte ich auch heute die Gelegenheit nutzen, um auf das vergangene Jahr zurückzublicken und einen kleinen Ausblick auf das kommende Jahr 2018 zu geben. Viele Menschen ziehen gerade zum Jahresende eine ganz persönliche Bilanz. Sie wird geprägt sein von tollen Erlebnissen, neuen Freundschaften, von wertvollen menschlichen Begegnungen, aber natürlich auch von Enttäuschungen, Rückschlägen oder Verlusten.

Auch ich möchte für unsere Gemeinde auf das letzte Jahr zurückblicken. Aus Sicht der Gemeinde war 2017 wieder ein erfolgreiches und gutes Jahr. Wir konnten wirklich viel in Bewegung setzen. In der öffentlichen Wahrnehmung lag der Focus oftmals auf unseren Großprojekten wie die Gestaltung der „Neuen Mitte von Röttenbach“ mit Umbau des Rathausplatzes oder aber auch die geplante Schulturnhallensanierung, als ersten Abschnitt der Generalsanierung unseres Schulhauses. Auch die vorbereitenden Untersuchungen für das neue Baugebiet West wurden durchgeführt und das Konzept für das neue Gewerbegebiet „Sandfeld 3“ erarbeitet und beschlossen.

Unsere politischen Ziele haben wir wieder konstruktiv und mit allen von Ihnen gewählten und somit beauftragen Gemeinderätinnen und Gemeinderäten im Sinne der Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft – zum Wohle aller Röttenbacher/-innen – vorangebracht. In über 30 Sitzungen haben wir uns in den Gremien mit den Themen Elektromobilität, einem neuen Musikförderprogramm – insbesondere für unsere Röttenbacher Kinder und Jugendlichen -, mit unserer Frischwasserversorgung, mit unserem neuen Onlineauftritt, mit unseren Ökokontoflächen, mit der Verbesserung unserer Kläranlage, mit dem Kinderkrippen – Erweiterungsbau am Caritasheim, mit dem Umbau des alten Rathauses, mit den Themen „wie können wir Barrieren abbauen?“ oder aber auch mit dem bezahlbaren Mietwohnungsbau in Röttenbach und vielem mehr beschäftigt.

Neben den alltäglichen gegenwärtigen Aufgaben war es für uns in diesem Jahr – auch in Arbeitsgruppen außerhalb des Gemeinderates – wichtig, uns mit Visionen für die Zukunft zu beschäftigen, also mit den Fragen „Wie soll Röttenbach im Jahr 2030 aussehen? Welche Weichenstellungen müssen „heute“ vorgenommen werden, um „morgen“ in Röttenbach zufrieden und mit einer hohen Lebensqualität leben zu können?“

Johann Wolfgang von Goethe hat in einem Zitat passend formuliert:

„Es ist nicht genug, zu wissen, man muss auch anwenden. Es ist nicht genug, zu wollen, man muss auch tun!“

Besondere Aufmerksamkeit verdient sicherlich unser RÖ-Bus, der auf die Initiative unseres Seniorenbeiratsvorsitzenden im zurückliegenden Jahr gemeinsam mit der Gemeinde eingeführt wurde. Hier zeigt sich wie – Hand in Hand – gelebtes ehrenamtliches Engagement positiv wirkt.

Im Sinne unserer Philosophie eines guten und gelebten Miteinanders haben viele Bürgerinnen und Bürger ihre Ideen und Gedanken eingebracht; diesen Prozess der Bürgerbeteiligung wollen wir im kommenden Jahr noch verstärken und bitten heute schon um Ihre Unterstützung und Mithilfe.

Ein Gemeindeleben besteht aber aus vielem mehr: Es sind nicht nur konkrete Projekte, die wichtig sind. Noch wichtiger für das Gemeinwohl ist die Art und Weise, wie wir zusammenleben, der Umgang und die Wertschätzung des Einzelnen und wie wir uns als Gemeinschaft füreinander und miteinander einsetzen.

Die gelebte Gemeinschaft zeigte sich im zurückliegenden Jahr bei vielen Festen und Veranstaltungen – ich möchte hier an unsere Vernissagen, an die Jubiläen unserer Feuerwehr, unseres TSV, unserer Blasmusik, unserer Chöre „Sing a Moll“ und der Chorgemeinschaft „St. Mauritius“ und an die vielen kleineren Festlichkeiten erinnern.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die sich im zu Ende gehenden Jahr auf vielfältige Art und Weise in unseren Vereinen, Kirchen, Organisationen, Parteien und Gruppierungen oder für die Allgemeinheit engagiert haben.

Besonderer Dank für ihre ehrenamtliche Arbeit gilt unseren Damen in der Bücherei, unserem Vorsitzenden und den Aktiven im Seniorenbeirat und allen, die sich im gemeindlichen Projekt WIR einbringen.

Persönlich möchte ich allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern „Danke“ sagen für Ihre Unterstützung, die vielen guten Gespräche, neue Ideen, für die vielen guten Gedanken und ganz besonders für Ihr offenes Wort und Ihre konstruktive Kritik. Für mich sind gerade diese Begegnungen und Kontakte mit Ihnen sehr wichtig und von großem Wert; sie bereichern mich persönlich und sind zugleich Motivation und Ansporn für meine tägliche Arbeit.

Weihnachten ist traditionell die Zeit der Besinnung und der Freude, die Zeit der Wärme und des Friedens und vor allem die Zeit der Dankbarkeit. Nutzen Sie diese Zeit, um inne zu halten und der Hektik etwas zu entfliehen. Genießen Sie die ruhigen Tage für ein paar erholsame Stunden im Kreise Ihrer Familie.

Liebe Röttenbacherinnen, liebe Röttenbacher,

ich wünsche Ihnen persönlich, wie auch im Namen unseres 2. Bürgermeisters Harald Rotschka, unseres 3. Bürgermeisters Hans Götz, aller Gemeinderätinnen und Gemeinderäte, unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ein friedvolles und gesegnetes Weihnachtsfest sowie ein neues Jahr 2018 voller Gesundheit, Erfolg und Zuversicht.

Ihr Ludwig Wahl

Erster Bürgermeister

 

Machbarkeitsstudie „Zukunftsfähige und Nachhaltige ÖPNV Strategien

Freie Wähler und FDP beantragen Machbarkeitsstudie „Zukunftsfähige und Nachhaltige ÖPNV Strategien – E-Mobilität der Bussysteme im Landkreis ERH“

Sehr geehrter Herr Landrat Tritthart,

die ÖPNV Verbesserung in unserem Landkreis ist ein fraktionsübergreifendes Interesse aller politisch verantwortlichen Personen – dies zeigten auch die intensiven Diskussionen zum Bürgerentscheid „Stadtumlandbahn“.

Die Fraktion der Freien Wähler wie auch die Fraktion der FDP hat sich dabei immer für ein optimiertes Bussystem und einen optimierten Busverkehr eingesetzt.

Wir haben unseren Fokus dabei nicht nur auf die Wirtschaftlichkeit eines ÖPNV Verkehrssystemes, auf die Leistungsfähigkeit und Transportkapazitäten, auf mögliche bessere Trassenverläufe, auf moderne und intelligente Steuerungstechniken und Fahrgastkomfort in modernen Bussystemen gelegt – sondern uns ebenso für ökologisch sinnvolle und moderne Antriebstechniken – wie diese in Elektrobussen bereits möglich sind – eingesetzt.

Im „Integriertes Klimaschutzkonzept“ des Landkreises Erlangen-Höchstadt wird unter verschiedenen Gesichtspunkten mehrfach darauf hingewiesen, dass im Handlungsbereich Mobilität – ÖPNV energieeffiziente Antriebssysteme schrittweise angestrebt werden sollen, um die CO2 Emissionen zu reduzieren.

Als erste Maßnahme dazu, werden die Bündelausschreibungen der Buslinien im Landkreis derzeit umgesetzt.

Wir sind davon überzeugt, dass die ÖPNV Mobilität sich auch visionär und zukunftsorientiert in einem zweiten Schritt mit entsprechenden nachhaltigen Strategien weiter entwickeln muss, auch in Anlehnung der Handlungsansätze im Klimaschutzkonzept.

Die Bundesregierung unterstützt mit ihrem Energiekonzept 2010 durch Maßnahmepakete die Förderung von Modellprojekten, wie z.B. die Realisierung von Stromtankstellen, die Förderung von

E-Mobilität für den Individualverkehr, die grundsätzliche Wende vom Verbrennungsmotor hin zur E-Mobilität und somit zur CO2 Reduktion. Das Bundesverkehrsministerium übergibt in Kürze offiziell einen Förderbescheid für drei Elektrobusse der Stadtwerke Trier aus dem Programm “Elektromobiler ÖPNV im ländlichen Raum bei topographisch anspruchsvollen Linienverläufen”, dafür fließen ca. 400.000 Euro.

Die Fraktionen der Freien Wähler und der Freien Demokraten erstreben mittel- und langfristig einen zukunftsfähigen und nachhaltigen ÖPNV mit modernsten, im Idealfall CO2 neutralen Bussystemen!

Der Landkreis Erlangen-Höchstadt könnte hier Vorbildcharakter für den Individualverkehr mit motivierender Signalwirkung sein.

Wir beantragen die Erstellung einer Machbarkeitsstudie „Zukunftsfähige und Nachhaltige ÖPNV Strategien – E Mobilität der Bussysteme im Landkreis ERH“.

Es sollen grundsätzliche Möglichkeiten, Lösungsansätze mit Überprüfung der Umsetzung und vertiefend folgenden Fragen in einer Projektstudie dargestellt werden:

1.1. In welchem Zeitraum ist ein Umstieg / teilweiser Umstieg der Antriebstechnik von Bussen mit Dieselmotoren bzw. Bussen mit Hybridantrieb auf Elektrobusse in unserem Landkreis realisierbar?
2.2. Welche Trassenverläufe / Buslinien würden sich für ein Modellprojekt hierfür besonders eigenen?
3.3. Welche Fördermöglichkeiten / Förderprogramme kämen in Betracht, wie z.B. des oben bereits genannten, auf Bundesebene, Landesebene wie auch auf EU Ebene, um auf einen ökologisch nachhaltigen ÖPNV umzustellen?
4.4. Wie hoch wäre der grundsätzliche Finanzierungsbedarf – wie könnte sich dieser innerhalb eine Finanzierungsplanung darstellen lassen?
5.5. Es sollen darüber hinaus grundsätzliche Aussagen zu laufenden Modellen anderer Städte und Landkreise getroffen werden, mit jeweils aktuellem Stand und den bereits gemachten Erfahrungen.

Wir hoffen auf einvernehmliche Unterstützung des Kreistages.

Gerald Brehm, Ludwig Wahl Elke Weis,

Fraktion Freie Wähler Fraktion FDP

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Presse FT

http://www.infranken.de/regional/artikel_fuer_gemeinden/Mit-Strom-durch-den-Landkreis;art154303,1863376